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Domspatz-Soirée am 17. Juni 2016 mit "Kräuterpfarrer" Benedikt Felsinger OPraem

Datum: Freitag, 17. Juni 2016, 19:30 bis 21:30 Uhr
Ort: Hansa-Haus, Brienner Straße 39, 80333 München

Heilkräuter sind ein Lächeln des Schöpfers


Kräuterpfarrer Benedikt im Klostergarten von Stift Geras - Der Garten ist für ihn eine Kanzel für die Wohltaten GottesKräuterpfarrer Benedikt im Klostergarten von Stift Geras - Der Garten ist für ihn eine Kanzel für die Wohltaten Gottes

In Österreich ist er längst eine Berühmtheit - jetzt tritt er erstmals in Deutschland auf: Benedikt Felsinger, Prämonstratenser aus dem Stift Geras im Waldviertel von Niederösterreich und weitherum bekannt und geschätzt als der "Kräuterpfarrer". Täglich lesen Millionen Österreicher seine Kolumne Hing'schaut und g'sund g'lebt in der (auf ein Land bezogen) reichweitenstärksten Zeitung Europas, der Kronenzeitung. "Herr Benedikt", wie die korrekte Anrede des Prämonstratenser-Chorherrn lautet, beschränkt sich keineswegs auf die Vermittlung heilkundlichen Wissens aus der "Apotheke Gottes". Er reiht sich auch nicht in die Schar der Esoteriker ein, die die Natur vergötzen und darin geheimnisvolle "Kräfte" am Werk sehen, denen der Mensch zu dienen habe. Für ihn sind die Heilkräuter ein Zeichen für die Sympathie Gottes mit den Menschen, ein "Lächeln des Schöpfers". Jedes einzelne Heilkraut kann uns nach seiner Überzeugung mehr vermitteln als nur nützliche Wirkstoffe. Aus der Perspektive der Pflanzen die Welt betrachten, sagt Kräuterpfarrer Benedikt, heißt gleichzeitig, einen veränderten Blickwinkel für mein Leben erhalten.

Es ist uns Ehre und Freude, dass der Prämonstratenser-Chorherr zunächst die Kirchen-Messe GLORIA und dann unsere Domspatz-Soirée als Plattform wählt, um auch bei uns den Blick darauf zu schärfen, was uns die Heilkräuter von Gott her vermitteln können. Herzliche Einladung!


Der Kräuterpfarrer

Hauswurz - Aquarell von Adolf BlaimHauswurz - Aquarell von Adolf Blaim Kräuterpfarrer Benedikt weiß nicht nur über die Wirkungsweisen der einzelnen Kräuter Bescheid - dieses Wissen wird ja derzeit etwa bei Kräuterwanderungen oft vermittelt. In seinem Garten-Seminar erzählt er wunderbare Geschichten über die Lebens- und Überlebensweisen der einzelnen Pflanzen. Wussten Sie, dass beim Wegerich manchmal die (Blatt-)Nerven blank liegen? Und dass er dem Menschen dienlich sein kann, wenn bei ihm einmal die Nerven blank liegen? Solche und viele andere Geschichten weiß der Kräuterpfarrer zu erzählen. Man muss kein Kirchen-Insider sein, um ihm stundenlang zuhören zu können.

In Österreich gibt es einen Menschen, schreibt Franz Schuh in der ZEIT, dessen Beitrag zu Staat und Gesellschaft ausschließlich nützlich ist. Es ist der sogenannte "Kräuterpfarrer", der in der "auflagenstärksten Zeitung des Landes" eine Kolumne hat. Der Kräuterpfarrer Benedikt dient der Theodizee, nämlich dem Gedanken, dass wir in einer gottgewollten, also in der besten aller möglichen Welten leben. Der Kräuterpfarrer diskutiert das keineswegs abstrakt, sondern mit vielen Hinweisen darauf, dass doch gegen jedes Übel auf der Welt ein Kräutlein gewachsen ist.


Kurzbiographie von Benedikt Felsinger OPraem.

Kräuterpfarrer Benedikt Felsinger Reinhold Felsinger, geboren am 23. Juni1965 in Horn, trat 1984 in das Stift Geras ein und nahm den Ordensnamen Benedikt an. Nach seiner Priesterweihe wurde er 1993 zum Kaplan für die Pfarre Harth ernannt. Hierdurch wurde er Mitarbeiter von Kräuterpfarrer Hermann-Josef Weidinger. Im Verband des Prämonstratenser-Stiftes fungierte er jahrelang als Prior sowie als Pfarrer von Harth und Oberhöflein. Nach dem Tod von Hermann-Josef Weidinger im Jahre 2004 folgte ihm Benedikt Felsinger als "Kräuterpfarrer" nach. Er führt somit dessen Werk im Verein Freunde der Heilkräuter in Karlstein an der Thaya und auch als Verfasser der Kolumne Hing’schaut und g’sund g’lebt in der Kronenzeitung weiter.

Felsinger erreichte durch seine Kommentare und Ratschläge in Printmedien, Radiosendungen und TV-Beiträgen, gleich seinem Vorgänger Kräuterpfarrer Weidinger, ein Millionenpublikum. Dass die Tipps und Informationen vom Kräuterpfarrer auch im Internet sehr beliebt sind, zeigt sich auf dessen Internetseite, Blog und Facebook-Seite, über die Kräuterpfarrer Benedikt viele neue Freude über die Ländergrenzen hinweg gewinnt. Umfangreiche Texte, Rezepte und Anleitungen für den Umgang mit Heilkräutern sprengen den Rahmen bei Facebook, so dass sich die Fortsetzung im Blog anschließt. Über mehrere Jahre hinweg hat sich dort inzwischen ein umfassender Schatz des Heilkräuterwissens gesammelt.

Ein beliebter Anziehungspunkt für Besucher und Reisebusse aus Nah und Fern ist das Kräuterpfarrer-Weidinger-Zentrum in Karlstein an der Thaya. Das Seminar-Zentrum mit einem Kräutergarten, einem wunderschönen Naturladen mit achthundert Produkten und einem vegetarischen Restaurant, wurde 1998 eröffnet und ist eine Begegnungsstätte für Tausende Besucher jährlich. Die durch den Kräuterpfarrer geschulten Mitarbeiterinnen stehen dort gerne zur kostenlosen Beratung bei gesundheitlichen Anliegen zur Verfügung (neben der ärztlichen Behandlung als unterstützende Therapie zur Förderung von Gesundheit und Wohlbefinden). Der Verein Freunde der Heilkräuter hat etwa 20.000 Mitglieder.

Der Kräuterpfarrer schreibt zudem Bücher, wunderschön illustriert mit Aquarellen von Adolf Blaim.


Zitate von Kräuterpfarrer Benedikt:

RosskastanieRosskastanie

  • Die Heilpflanzen selber sind da, um natürlich den Menschen in seinen körperlichen, aber auch seelischen Gebrechen zu helfen. Die Inhaltsstoffe sind gleichsam auf den Menschen abgestimmt. Sie stehen als Hilfe für ihn zur Verfügung. Aber die Heilpflanzen selbst verkünden auch eine Sympathie, die in der ganzen Schöpfung gegenwärtig ist. Alle Menschen, die sich intensiv mit der Schöpfung auseinandersetzen, sind auch fähig diese Sympathie an den Geschöpfen für sich selbst abzulesen.
  • Die Pflanzen selber können Dolmetscher sein, indem sie Sonne und Erde für den Menschen aufbereiten, damit sie der Körper aufnehmen kann. Aber auch Dolmetscher Gottes, der mit seiner Allmacht vielleicht frontal für jeden einzelnen von uns nicht zugänglich ist, aber indirekt über das Lebewesen Pflanzen doch spürbar wird. Weil er hier in einer ganz verdünnten, aber wirksamen Form für die Menschen gegenwärtig ist.
  • Es ist auch sinnwidrig, in der beginnenden Vegetationsperiode über all das hinwegzublicken, was der Reichtum der Natur bis an meine Zehen wachsen lässt. Ich brauch mich nur respektvoll vor all dem zu verneigen, um die eine oder andere Gabe für meine derzeitige Verfassung zu entdecken. Und alles ist jetzt frisch im Angebot.
  • Bring Farbe in dein Leben! Im Alltagstrott sind wir ja oftmals derart mit Verpflichtungen und Erledigungen zugepflastert, so dass unsere Aufmerksamkeit für die Farben der Natur unbemerkt abhanden kommt. Da ziehen höchstens nur mehr die Leuchtreklamen und so manch schrill gefärbtes Auto unsere Blicke auf sich. Unvergleichlich schöner sind hingegen die Farben, die uns die Natur in schier zahllosen Nuancen an den Weg stellt.

Was Sie sonst über unserer Soirée wissen müssen

Jeder Interessierte ist eingeladen. Der Eintrittspreis beträgt zehn Euro. Jugendliche bis siebzehn Jahre und Ordensleute zahlen keinen Eintritt. Wir empfehlen aufgrund des begrenzten Platzes eine Reservierung unter Telefon: 0 83 85 / 9 24 83 37 oder per Mail.

Das Hansa-Haus liegt zwischen dem Hauptbahnhof und der Technischen Universität, nahe den U-Bahnhöfen Königsplatz (U2) und Stieglmaierplatz (U1). Es ist vom Hauptbahnhof aus in 10-15 Minuten auch zu Fuß erreichbar. Lageplan

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Jeder Interessierte ist willkommen. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Wir empfehlen wegen des beschränkten Platzangebots aber eine unverbindliche Reservierung. Der Eintritt beträgt in der Regel zehn Euro. Jugendliche bis siebzehn Jahre und Ordensleute haben stets freien Eintritt.

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