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Popsongs im Friedwald - Was eine gute Trauerkultur ausmacht


Friedhofs-Idyll mit zwei Eichhörnchen auf dem Bergfriedhof in Stuttgart: Zwischen den Gräbern entsteht immer mehr Freiraum, weil viele Angehörige sich für Urnengräber oder Friedwaldbestattungen entscheiden. (Foto Michael Ragg)  Friedhofs-Idyll mit zwei Eichhörnchen auf dem Bergfriedhof in Stuttgart: Zwischen den Gräbern entsteht immer mehr Freiraum, weil viele Angehörige sich für Urnengräber oder Friedwaldbestattungen entscheiden. (Foto Michael Ragg)


Wenn Angehörige gestorben sind gibt es heute viel mehr Möglichkeiten, den Abschied zu gestalten, als noch vor wenigen Jahrzehnten. Nicht jede Gestaltungsmöglichkeit ist aber gleichermaßen geeignet, den Trauernden zu helfen. Erst recht ist nicht jede Art der Bestattung und der Trauerfeierlichkeit geeignet, den christlichen Glauben an die Auferstehung deutlich zum Ausdruck zu bringen. Soll man eine traditionelle Erdbestattung wählen oder die preiswertere und weniger pflege-intensive Urnenbestattung vorziehen? Den Friedhof oder den Friedwald? „Ave Maria“ am Grab oder „My Way“?

Der Referent beleuchtet die veränderten Gestaltungswünsche vieler Menschen bei der Bestattung von Angehörigen. Er legt dar, was es über unsere wahren Bedürfnisse aussagt, wenn nach dem Tod Prominenter Stofftiere und Kerzen spontan zu öffentlichen „Trauerorten“ gebracht werden oder wenn viele Menschen die Asche ihrer Verstorbenen im Meer verstreuen oder zu Diamanten pressen wollen. Er schlägt vor, nach welchen Maßstäben wir unsere eigene Bestattung oder ein Begräbnis Angehöriger planen können und gibt Hinweise auf einen heilsamen Umgang mit Trauer und Bestattung.


  • Allerheiligen und Allerseelen am 1./2. November sind Tage, auf die hin man sich vermehrt mit Fragen der Bestattungskultur auseinandersetzt. Sinnvollerweise sollte man das Thema vor allem von Mitte Oktober bis Mitte November anbieten.